Umsatzverdoppelung durch Zweitplatzierung am Eingang

Mit dem Rückenwind eines leichten Plus aus dem ersten Halbjahr startet Gaber Backwaren in die Hauptsaison. Der österreichische Marktführer für Weihnachtskekse setzt seine Qualitätsstrategie in Produktion, Verpackung, Vertrieb und Controlling konsequent fort. Die hauseigene Forschung sorgt zudem für weitere Innovationen.

HALL IN TIROL (27.09.06)"50 bis 100 Prozent Umsatzsteigerung bringt das sicher", erläutert Siegfried Gaber die Wirkung einer idealen Zweitplatzierung seiner Produkte: "Der beste Ort dafür ist zweifellos der Eingangsbereich" erklärt der Chef des Tiroler Familienunternehmens, das sich akribisch auf das Herbstgeschäft vorbereitet hat. "Immerhin sind wir der absolute Marktführer und wollen die Position nicht bloß verteidigen, sondern ausbauen", sagt Verkaufsleiter Wolfgang Ullmann. Mit dieser Führungsstellung begründet er auch den Anspruch, Gaber-Produkten zumindest die Hälfte des Regalraums für Weihnachtsgebäck einzuräumen.

Verpackungsqualität und Präsentationshilfe
Als Anreiz für eine solche verkaufsfördernde Präsentation wurden nicht nur hochwertige, stabile Digitaldruck-Displays gestaltet, die in Gabers Weihnachtsrot weithin leuchten. Auch die absolut luftdichte Folie über den 600 Gramm Premiumgebäck in 13 Sorten auf dem repräsentativen Kunstglasteller ist eine Neuentwicklung. "Wir wollen mit dem Rundherum immer der Spitzenqualität des Inhalts entsprechen", enthüllt Siegfried Gaber seine aufwändige Gesamtstrategie. Die Güte des Gebäcks zeigt sich schon an wenigen Eckpunkten: Couvertüre statt Fettglasur, heimische Naturprodukte statt billiges Rohmaterial. Mehr Inhalt für mehr Geschmack bedeutet in den Vanillekipferln z. B. 15 Prozent geröstete Haselnüsse. "Das ist ein Unterschied, den man schmeckt", meint genießerisch der Chef, der bei der Fruchtfülle grundsätzlich Erster sein will.

Warnung vor Frühstart und Ausverkauf
Als Pionier des Tiroler Frischdienstes enden Gabers Konzepte allerdings nicht mit der Produktion. Seine Kooperation mit Ölz garantiert die Vermeidung von Ausverkauft-Situationen. Denn die Frischdienstverkäufer kontrollieren den Bestand in kurzen Abständen. "Das Weihnachtsgeschäft wird aber manchmal zu rasch begonnen. Ein solcher Frühstart sorgt dann mitunter für ein vorzeitiges Ende", gibt Wolfgang Ullmann seine Erfahrungen an den Handel weiter. Das Unternehmen rät, die Weihnachtsware nicht vor Ende September zu platzieren und keinesfalls einen Ausverkauf vor den Festtagen zu starten. "Solche Panik wäre vollkommen unangebracht. Denn wir bekommen immer wieder Kundenbeschwerden, warum es Mitte Dezember schon keine Kekse mehr gibt", erzählt der Verkaufsleiter, der aus dem größten Wettbewerbsvorteil von Gaber Backwaren kein Geheimnis macht: "Der Handel zieht durch unsere Premium-Strategie einerseits Kunden von den Konditoreien ab und verlockt die Hausfrau zu Mehrausgaben. Weil sie sich den Mehraufwand des Selberbackens nicht antut, wenn die Qualität stimmt."

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